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Wie soll ich nur anfangen? Ich hab im Moment keinen Plan was ich über meinen Urlaub schreiben soll. Ich könnte jetzt einfach anfangen von Finnland zu schwärmen und jedem ‚leicht’ Verrückten raten dort Urlaub zu machen, denn bekanntlich spinnen Finnen ja. Passt also wunderbar. ;-) Aber ok, ich schreib mal chronologisch auf was ich so alles angestellt habe vom 3.8. bis 10.8.2005:

Mittwoch Abend gegen 17:00 landete mein Ryanairflieger überpünktlich (30min vor Plan) in Tampere und was empfing mich dort? Sonnenschein! Das war doch schon mal ein toller Anfang. Dann ging es ab in den Bus der mich nach Helsinki brachte und da habe ich es noch geschafft den Busfahrer zum Strahlen zu bringen, da ich von seinem finnischen Gequassel teilweise etwas verstand und dann auf seine Frage, ob ich nach Helsinki wollte, ein Kyllä raushaute. Danach hab ich aber doch lieber in Englisch gefragt wie lange wir unterwegs sein würden. ;-) Tja, dann der erste Eindruck von Finnland: leere Autobahnen, viel Wald und Wasser. Und ich war glücklich.
Das Gefühl hielt sich auch noch als ich alleine in Helsinki hinter dem Bahnhof stand und doch etwas verwirrt war. Ich denke, die Verwirrung ist wohl dadurch entstanden, als ich realisiert hatte, dass ich in einem Land nun auf mich gestellt war und keine Freunde oder meine Mum dabei hatte. Jedoch legte sich die Verwirrung recht schnell und ich stampfte entschlossen mit meinem s**schweren Koffer erst mal Richtung Kamppi. Und wo kam ich prompt vorbei? Am Tavastia und am Semifinal! Typisch Tine, gleich als allererstes wieder die Clubs gefunden, die ich unbedingt finden wollte! Auf meine Intuition ist einfach Verlass, was ich noch öfter in Finnland festgestellt hatte.

Aber zurück zum Thema. Nur wenige Minuten später kam ich in meinem Hostel an und lernte 2 Italiener kennen, die mich zu selbst gemachter Pasta einluden. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen und hungrig war ich inzwischen auch. Abends ging ich dann noch mit 2 österreichischen Mädels (2 absolute Him und vor allem Ville Valo Fans!) ins Loose und in die Rock Stage (ich glaube dass die so hieß...). Gegen 3 Uhr bin ich dann übermüdet in mein Bett in der Privatsauna (alias unser Dorm) gekrochen. Schlafen konnte man in diesem Zimmer so gut wie nicht, da man dauernd wegen den tropischen Temperaturen aufwachte. Aber irgendwie klappte das mit dem einschlafen doch, wenn man nur müde genug ist.

Und dann war auch schon Donnerstag! Ich war müde, leicht verständlich nach nur zusammengefasst 4 Stunden Schlaf. Aber egal, denn dieser Tag stand ganz unter dem Motto „Mit Nele Helsinki unsicher machen“. Hat wunderbar geklappt! Neben dem H&M wurde auch im Hellsinki Shop und in einigen CD-Läden gestöbert. Außerdem mussten wir öfter unsere Kaffeesucht befriedigen und Nele spielte den Fremdenführer für mich. Also das typische Touristenprogramm mit Dom, Senatsplatz, Uspenski-Kathedrale, Felsenkirche und Esplanade war dann schon mal abgehakt. Wetter war na ja, bewölkt eben und ab und zu Sonne. Irgendwann stießen dann noch Jörg, Felix und Lena zu uns. Lange hielten sie es aber bei uns nicht aus, da wir auf dem Weg zum Hellsinki-Shop waren und dementsprechend schnell liefen.

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Nach dem Höllenshop und einer kurzen Suchtbefriedigung musste Nele dann auch schon zum Bus um zu Patricia zu fahren.
Am Abend stand dann wieder die Kneipentour mit Doro und Constance an. Ach ja, das finnische Bier (besonders Karhu) ist soooo lecker! Es gibt also doch Biere die mir schmecken. Muss mal kucken ob ich in Deutschland irgendwoher finnisches Bier bekomme…

Den Freitag verbrachte ich tagsüber mit Felix, meinem ‚Anhang’. Sein Freund Jörg lief den Helsinkimarathon mit und deshalb war ich auch heute wieder mit jemand unterwegs. Programmpunkt an diesem Tag war Suomenlinna, eine alte Festung vor Helsinki und einmalig schön! Was ich dort alles an Photos gemacht habe… wahnsinn! Und vor allem das Wetter spielte mit und es war herrlich warm!

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Danach haben wir noch Jörg ‚kurz’ beim Laufen zugeschaut und sind dann durch die Stadt gelaufen, da auf Grund des Marathons die Tour mit der 3T ausfallen musste. Suchtbefriedigung diesmal im Museumscafé des Kiasma. Danach ging es weiter zur Finlandiahalle und an den Töölölahti. In dem Park bei der Finlandiahalle war dann noch ein Kunstwerk (?), von dem ich bis heute nicht weiß was es bedeuten soll. Was sollen die 4 Hände über dem Teich aussagen??? Fragen über Fragen…

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Am Samstag und Sonntag war dann Ankkarock angesagt! Und das erste Finnland-Blogger-Ankkarock-Treffen mit bloucrow, taikuri und meiner Wenigkeit.

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Kirsten hab ich auch noch getroffen und ich war einfach nur happy. Ankka war echt super! Auch das Wetter hat gehalten und ich habe vom Samstag einen wunderschön schmerzenden Sonnenbrand bekommen. Schon doof wenn man die Sonnencreme in Deutschland vergisst... Und was macht man wenn Langeweile beim Schlange stehen aufkommt? Nele anmalen!

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Auch einmalig waren Patricias und Neles Schlafgelegenheit-Such-Aktionen bei denen hübsche Finnen dran glauben mussten... *g*
Ach ja, an Bands habe ich Juliette and the Licks (zum Teil), Uriah Heep, Apulanta, Maija Vilkkumaa, The Rasmus, Disco Ensemble, Sonata Arctica, Hanoi Rocks, Within Temptation, Franz Ferdinand, Apocalyptica und Nightwish gesehen. Auf jeden Fall war es toll! Sonntagabend gab es dann nach Nightwish noch ein Abschlussfeuerwerk und dann hieß es auch schon Abschied nehmen von unserer Gruppe: (Doro fehlt da und die Sarah)

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Jörg, Felix, Sebastian, Patricia, Doro und Lena fuhren mit dem Auto. Nele, Sarah (Engländerin, auch aus meinem Zimmer) und ich fuhren mit dem Commuter wieder zurück nach Helsinki. Nach einem Abstecher im McDoof hieß es dann auch von Nele Abschied nehmen. Aber ich hoffe, dass wir uns bald wieder sehen werden. Entweder in K’lautern oder Bremen. Oder vielleicht doch wo ganz anders? ;-)

Der Montagmorgen brach an und somit musste ich mich von Helsinki verabschieden. Ich liebe diese Stadt! Und das nach nur 4 ½ Tagen. Sie ist groß, aber nicht zu groß, grün, am Meer, einfach perfekt für mich.

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An dem Tag hat das Wetter meine Laune erheblich melancholischer gemacht. Es hatte geschüttet ohne Ende... Meine Hosen waren zwischenzeitlich patschnass. Irgendwie war ich froh dann um 15 Uhr den Zug nach Tampere nehmen zu können. Dort hatte es dann auch nicht mehr geregnet und ich hatte ja meine Emailfreundin Tiina, die mir noch ein bisschen die Stadt zeigen wollte.

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Tampere ist auch toll, wenn auch nicht so toll wie Helsinki. Da kommt so schnell nix ran. ;-)

Gleich an dem Abend hatte ich ein unvergessliches Erlebnis. Dank meiner Intuition mal wieder. Tiina und ich standen vorm Koskikeskus (ein Einkaufszentrum) und studierten den Stadtplan da es schon kurz vor 9 Uhr war und die Geschäfte am schließen waren. Ich merkte dass jemand an mir vorbeilief und kuckte der Person rein intuitiv nach. Ein großer Kerl, schwarz angezogen und ne rosa Mütze. Bing! Mir ging eine ganze Armee von Glühbirnen an! Es war der eine Gitarrist von Negative! Tine hat ungläubig aus der Wäsche geschaut und Tiina war so lieb und ist dann mit mir auch in den Supermarkt mit rein und hat dann dieses schöne Photo mit Sir und mir gemacht. Noch eine halbe Stunde danach war ich so dermaßen aufgedreht und happy... muss an meinem Söroismus liegen (sorry, kleiner Insider an dieser Stelle!) ;-)
Ja, dann haben wir dem McDoof noch nen Besuch abgestattet und dann musste Tiina auch schon wieder zu ihrem Bus gegen viertel nach zehn. Leider, denn sie ist eine ganz Liebe und ihr Deutsch ist perfekt meiner Meinung nach!

Am Dienstag hatte ich mir dann endlich auch mal ein bisschen Kultur gegönnt und bin in das Vapiriikki. 7 Ausstellungen für ein Euro fand ich doch sehr in Ordnung. Vor allem weil unter anderem eine Schuh- und Architekturausstellung dabei waren. In dem Museumscafé hab ich mir dann auch noch ein seeeehr leckeres Stück Apfelkuchen mit Kaffee gegönnt, sehr empfehlenswert!

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Dann bin ich noch durch die Stadt und den Park an der Tammer geschlendert und konnte durch Zufall ein Open Air Veranstaltung mir angucken. Dem Theaterfestival sei Dank! Das Stück war seeeehr lustig, da es sich um eine Parodie über englische Rockstars handelte. Sehr passend wie ich fand, da ich mich ja in der Heimatstadt von Negative befand. Ach ja, wenn ich jetzt schon bei Rockstars angekommen bin, den anderen Gitarristen von Negative hatte ich auch noch getroffen. :D Da war ich gerade auf dem Weg ins Hostel nach dem Theater, weil ich meine Jacke wechseln wollte, als mir ein schwarzer Lockenkopf entgegen kam.

Ich muss schon sagen, Larry war sehr nett! Und die Locken! So welche wollt ich schon immer haben! Eben nur in blond. ;-)

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Am Mittwochmorgen, meinem Abreisetag, sah es verdammt nach Regen aus. Also lief ich noch solange das Wetter hielt in Tampere herum und habe mich dann Mittags wieder in 2 Museen geflüchtet als es anfing zu regnen. Diesmal stand das Rupiirikki (Medienmuseum) und das Vakoilumuseo (Spionagemuseum) auf dem Plan. Hätte ich noch etwas mehr Zeit gehabt wäre ich auch noch in das Mumin-Museum gegangen. Aber das mache ich dann das nächste Mal wenn ich in Tampere bin.
Tja, irgendwann war ich dann wiedr in Piirkkala auf dem Flughafen und wollte gar nicht zurück nach Deutschland. Der Flug war für mich wie immer schön und neben mir saß ein Finne der in Darmstadt Maschbau studiert. Wieder perfektes Deutsch… Es können wirklich viele Finnen Deutsch, zumindest verstehen sehr viele es. Da musste man mit dem Lästern doch schon etwas aufpassen. ;-)
Ja, und nach einer sehr sanften Landung hatten mich Deutschland und meine Eltern dann wieder.

Das (mittlerweile übliche) Fazit: Ich will wieder nach Finnland!!!



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